Friedrich Hechelmann ist ein weit über die Grenzen des Allgäus hinaus bekannter Künstler. Kunsthalle im Schloss, Isny.

Der Buchillustrator
Der Filmemacher

 

Friedrich Hechelmann, der Filmemacher

Der Filmemacher, dem mit „Hechelmanns Traumtheater” ein poetisches Gesamtkunstwerk gelang, ersinnt seine Figuren nicht nur, sondern näht diese Puppen eigenhändig, entwickelt deren Bewegungsmechanismus, erfindet ihre Choreographie, ist Drehbuchautor, Bühnenbildner, Regisseur und arbeitet technisch versiert im Fernsehstudio mit derselben Hingabe, wie der Maler in der Abgeschiedenheit seines Ateliers.

Im Videoraum der Kunsthalle können Sie zwei 45-minütige Portraits über den Künstler sehen. Schon die Titel „Atlantis liegt im Allgäu” oder “Friedrich Hechelmann und seine Bibel – ich male meine Träume” machen neugierig, der Vielseitigkeit dieses Künstlers zu begegnen.

Das Riesenspielzeug

Diese Ballade nach Adalbert von Chamisso hat Hechelmann in eine poetische Bildsprache verwandelt und in eine Symbiose aus Malerei, Musik, Sprache und Naturaufnahmen aus der Vogelperspektive gebracht.

Das Gnomenwirtshaus

Was passiert, wenn Gnomen sich abends treffen, herrliches Bier und die köstlichsten Speisen auffahren lassen, sich bei Musik und Tanz vergnügen und zusehends in gar nicht höfische Sitten verfallen? Nach einer Ballade von Heinrich Seidel.

Ein Weihnachtstraum

Friedrich Hechelmann setzt sämtliche Spielarten modernster Fernsehelektronik artistisch um, um die Geschichte nach dem Andersen-Märchen “Das Mädchen mit den Schwefelhölzern” gekonnt in Szene zu setzen. Bildwelt und Realität, Malerei und Natur, Traum und Wirklichkeit verschmelzen darin zu einem optisch-akustischen Gesamtkunstwerk.

Hechelmanns Traumtheater

„… Eine seiner liebenswertesten, selbsterfundenen Figuren ist Justus Suppenstroh. In einer kostbaren Gondel schwebt der steinalte Theaterdirektor aus den Gefilden der Seligen zurück auf die Bühne. In virtuosen, heiteren, bizarren, unerhört kunstvollen Piècen setzt Hechelmann fort, was er mit seinem Film „Ein Weihnachtstraum” begonnen hat: raffinierte Vermengung von Puppen, Schauspielern und gemalten Panoramen. Schier schwerelos mutet die zarte Traumwelt an. Hinter schmetterlingsleicht vorgeführter Anmut der Bilder steckt hartes filmisches Experimentieren seit Jahren.”
DIE ZEIT

Ich wollt' ich wär' ein Vogel

Gerhard Konzelmann portraitiert den Künstler Friedrich Hechelmann.

Über ein Jahr hat Gerhard Konzelmann den Künstler Friedrich Hechelmann bei seiner Arbeit am Traumtheater und in seinem Atelier auf dem Schiedelhof begleitet.
Hechelmann erzählt von sich selbst, seinem Leben, seinen Ängsten, seinen Freuden und Vorlieben.

 


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